DUWO II und HSV U23 führen die Landesliga an

Zwölf Punkte gegen den Abstieg, so lautet das Motto bei Aufsteiger DUWO II. Mit der Maximalausbeute von 4 Siegen aus 4 Spielen und 9:4 Toren führt das Team die Landesliga derzeit an. Möglich wurde dieses durch einen 1:2-Auswärtserfolg beim SC Sternschanze, der bisher ungeschlagen gewesen war und nur in der torlosen Partie gegen den HSV Punkte verloren hatte. Dieser HSV setzte sich am Sonntag seinerseits bei Bergedorf II mit 1:2 durch und liegt nun mit 10 Punkten auf Platz 2, hinter DUWO II. Ich war am Sonntag bei beiden Partien, also morgens in Bergedorf und nachmittags an der Schanze. Die erste Partie in Bergedorf konnte ich aufgrund des nachfolgenden Spiels in der Regionalliga nur eine knappe Stunde verfolgen. In dieser Zeit waren noch keine Tore gefallen und ich ging mit dem Gefühl, dass auch keine Tore mehr fallen würden. Ein Irrtum. Als ich zum Spiel Bergedorf I gegen Celle gewechselt war, „trauten“ sie die Akteurinnen.

Für den HSV trafen Kimberly Pusch (66.) und Luisa Driver (70.), Janica Reese gelang in der 82. Minute noch der Anschlusstreffer.
Der HSV, der aufgrund der Verletzungen von Jasmin Ohm und Anna Will mit Barbara Greiwe im Tor agierte und erneut von Interimstrainer Florian Beug betreut wurde, zeigte die reifere Spielanlage und hatte mehr Ballbesitz. Was etwas fehlte war das Tempospiel, um sich in eine Position für einen Torabschluss zu bringen. Bergedorfs Co-Trainerin Alena Hope Gregory, die sich noch mal für das Tor reaktiviert hatte, wurde kaum geprüft. Ohnehin stand Bergedorf, dass u. a. auf Carmen Hinrichs oder Melina Boldt verzichten musste, defensiv recht sicher. Offensiv konnte man mit steilen Zuspielen auf Reese oder Malwina Dziedziela Torhüterin Greiwe ab und zu zu Rettungsaktionen nötigen. Zudem erzielte Dziedziela ein Abseitstor. Hier einige Spielszenen.

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Bergedorf muss eine erneute Verletzung bei Nele Krahn beklagen. Sie war in der 32. Minute für Mareike Gerstmann eingewechselt worden und musste in der 58. Minute gegen Shiva Fannipour ausgewechselt werden. Zu Beginn der 2. Halbzeit war bereits Antonia Leiseder für Sara Khani in die Partie gekommen. Auch beim HSV, der u. a. ohne die Urlauberinnen Susanne Flore und Henrike Diekhoff agierte, kamen im Verlauf der zweiten Halbzeit Gerster für Gemsa, Dumstrei für Porsch und Timmermann für Minta. Am 16.10. spielt in der Landesliga der HSV II gegen Berne und Bergedorf II reist zu DUWO II.

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Und damit bin ich bei meinem dritten Spielbesuch im Rahmen meiner zehnstündigen Hamburg-Reise am Sonntag. Der TSV DUWO 08 II hatte einige Ausfälle zu beklagen, denn Kristina Haars (schaute zu), Anna Raczkowski, Carolin Schröder und Malin Zornow waren nicht dabei. Unterstützung gab es durch Ina Hoppe und Jana Spack von den spielfreien 1. Frauen. Während Hoppe die Partie in ungewohnt offensiver Position durchspielte, kam Spack für eine knappe halbe Stunde zum Einsatz und ersetzte Joanna Lang nach 63 Minuten.

Die Partie begann mit einem für den SC Sternschanze bitteren Rückschlag. Schon nach zwei Minuten geriet man in Unterzahl. Eine Notbremse gegen Imke Siebert kurz vor der Strafraumgrenze sorgte für einen Platzverweis und einen Freistoß für die Gäste. Diesen brachte Carina Blumroth direkt im Tor unter, sodass DUWO schon nach drei Minuten mit 0:1 führte.

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Imke Siebert zeigte in der 16. Minute die nötige Hartnäckigkeit und brachte in mehreren Versuchen den Ball schließlich zum 0:2 im Tor unter. Diese Führung war auch verdient.

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Es gab noch einige Torgelegenheiten, doch Torhüterin Wattrodt hielt die Schüsse gut fest. Oder der Ball ging knapp vorbei, wie bei einem Kopfball von Hoppe.

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Die Gastgeberinnen, natürlich durch die Unterzahl gehandicapt, kamen nur sehr sporadisch zur Offensivaktionen. DUWO stand sicher und ließ eine halbe Stunde lang keine Torchancen zu. Ein überzeugender Auftritt der Gäste. Dann allerdings ließ DUWO merklich nach und der SC Sternschanze konnte sich befreien. Nun gab es den einen oder anderen Schuss auf das von Corinna Müller gehütete Tor, wie hier von Rosemann.

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Der Lohn kam für Sternschanze in der 38. Minute. Nach einer Reihe von Eckstößen konnte Giese zum 1:2 einköpfen. Eine Ecke davor hatte Fenja Knetsch auf der Torlinie stehend noch retten können.

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Im zweiten Durchgang konnte die Partie nicht mehr an das Niveau der 1. Halbzeit herranreichen. DUWO kontrollierte zumeist das Geschehen. Sternschanze kämpfte unermüdlich und probierte trotz Unterzahl noch zum Ausgleich zu kommen. Das gelang nicht. DUWO erspielte sich auch noch einige wenige Gelegenheiten, konnte diese jedoch ebenfalls nicht nutzen. In einer Szene schaute man fragend Richtung Schiedsrichter Weidmann, doch dieser sah in der Aktion gegen Blumroth kein strafstoßwürdiges Vergehen. Wie ich meine, lag er richtig.

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Siebert kam dann noch mal zu einer guten Kopfballgelegenheit.

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Nach einer Minute Nachspielzeit beendete der gute Spielleiter Peter Weidmann die Begegnung. Sternschanze ließ trotz Unterzahl erkennnen, warum man so gut in die Saison gestartet ist. Es war schade, dass der Vergleich nicht mit 11 gegen 11 absolviert werden konnte. So bleibt immer die Frage nach dem „was wäre ohne den berechtigten Platzverweis gewesen“ im Raum. DUWO II gastiert nun am 9.10. im Pokal in Rahlstedt. Gegner RSC setzte sich am Montag im verspäteten Pokalspiel in Rissen mit 2:13 durch. Sternschanze empfängt den Landesligisten und Tabellennachbarn ETV, der in der Liga bei Groß Flottbek ein 1:1 erzielte – was für den Aufsteiger Flottbek zugleich den ersten Saisonpunkt bedeutete.

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