Der FC St. Pauli gewinnt beim ETV

Am Montagabend hat der FC St. Pauli sein Testspiel beim Oberligaaufsteiger Eimsbütteler TV mit 1:5 gewinnen können. Von Beginn an standen die Gastgeberinnen tief und spielten, nicht ohne auf eine Kontermöglichkeit zu lauern, konzentriert auf Torverteidigung. St. Pauli tat sich lange schwer, diesen gut postierten und durch viele Wechsel mit Erholungspausen versehenen Abwehrriegel zu knacken. Anfangs gelang es Lea Lübke, die nach Vorarbeit von Carlotta Kuhnert das 0:1 erzielen konnte (13.). Es ist das erste Tor von Lübke für ihre neue Mannschaft.

In der Folge konnte St. Pauli zwar einige Eckstöße verbuchen, doch ein weiterer Torerfolg blieb versagt. Unglücklich agierte man zudem bei einem Eigentor, welches dem ETV den Ausgleich brachte. Bein strammer Fernschuss wurde ins eigene Tor befördert (39.). Versöhnlich in die Pause ging es für St. Pauli dennoch, da kurz vor der Pause Linda Sellami einen von Ann-Sophie Greifenberg getretenen Eckstoß im Tor unterbrachte (45.). Nach dem Seitenwechsel lief es beim FC St. Pauli nun flüssiger. Nina Philipp kam zu mehreren Torschlüssen und in der 66. Minute war ihr dann endlich auch ein Erfolg vergönnt. Das 1:3 war gefallen. Jetzt machte sich der Kräfteverschleiß beim Oberligisten mehr und mehr bemerkbar und St. Pauli spielte konsequenter. Die Folge waren weitere Tore. Nach einer Ecke von Kathrin Miotke und einer Kopfballverlängerung von Ilijana Kljajic drosch Vivian Kellner den Ball zum 1:4 ins Tor (70.). Nach einer Flanke von Kellner unterlief dann auch dem ETV in der 79. Minute ein Eigentor, sodass die Partie mit 1:5 endete. Der ETV verteidigte wacker, eigene Torchancen blieben aber die absolute Ausnahme. Die Partie verlief recht einseitig, doch musste sich St. Pauli gegen den ETV lange mühen, ehe dann doch ein klarer Sieg herausgespielt werden konnte. Verdient war dieser allemal. St. Pauli testet am Sonntag gegen den Oberligisten TSV DUWO 08, welcher quasi zeitgleich zu dieser Partie beim Landesligisten NTSV mit 1:0 unterlag. Dort hatte nach einer Stunde Anika Behrens-Tomczak das goldene Tor erzielt.

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