DFB-Pokal: Der HSV verpasst Runde 2 nur knapp

Dem Hamburger SV wäre in der 1. Runde des DFB-Pokals fast eine Überraschung gelungen. Beim Regionalligisten 1. FC Neubrandenburg 04 hatte der Hamburger Oberligist in der regulären Spielzeit mehrere Chancen in Führung zu gehen, konnte diese jedoch nicht nutzen. Zudem überstand man einige brenzlige Situationen erfolgreich. Selina Lenhard rette jeweils auf der Torlinie. Nachdem in der 96. Minute ebendiese Selina Lenhard den HSV tatsächlich in Führung schoss, war Runde 2 zum Greifen nah. Ein Strafstoßtor nur vier Minuten durch Rabea Weglowski später ließ Neubrandenburg dann jedoch ausgleichen und als trotz weiter HSV-Gelegenheiten Neubrandenburg noch mit 2:1 durch Lea Krüger in Führung ging, konnten der HSV den nötigen Ausgleich nicht mehr erzielen. Trotz dieser Niederlage hat sich der amtierende Hamburger Pokalsieger Hamburger SV im DFB-Pokal gut verkauft und eine starke Visitenkarte abgegeben. Natürlich wirkten die Spielerinnen nach Abpfiff enttäuscht und haderten auch mit den vergebenen Torgelegenheiten, doch zum Köpfe hängen lassen gab es keinen Grund. Allerdings brummte Lukne Gräßler der Schädel. Sie war in einem Zweikampf mit dem Kopf ihrer Gegenspielerin zusammengeprallt und musste kurz nach Beginn der 2. Halbzeit durch Amely Jaekel ersetzt werden. Jaekel erwies sich als sehr guter Ersatz und rackerte sofort, wie die anderen HSVerinnen, um jeden Ball. Auch kämpferisch wusste das Team zu überzeugen. Wie gut, dass nach diesem kraftraubenden Spiel noch 14 Tage Zeit sind bis zum Ligaauftakt. Am 3. September gegen den Kreisligisten Lorbeer kommt es zum letzten Test des HSV, ehe am 10. September dann die erste Oberligapartie gegen beim SC Victoria ansteht. 

Bei DFB-TV gibt es ein Video, in dem auch die Tore dieser Partie zu sehen sind (ab ca. Minute 2:15): Zum Video

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